Hilfe für Kinder

Spenden helfen!

Rückblick 2006 - Projektplanung 2007

Rückblick 2006 – Projektplanungen für 2007

„Hilfe für Kinder“ unterstützt seit 16 Jahren Kinderheime, Kinderkliniken und andere Hilfseinrichtungen für behinderte und kranke Kinder und für Straßen- und Romakinder sowie bedürftige Familien in Temesvar und im Kreis Timis durch Langzeitmaßnahmen und Einzelhilfen mit dem Ziel, dass es benachteiligten Kindern und Familien dauerhaft besser geht.

 

Die meisten Spenden erhalten wir über unseren deutschen Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ Heinsberg, dessen Vorsitzende Klaus Wuppermann und Claudia Hahn dankenswerterweise das Geld verwalten und die Spendenbescheinigungen ausstellen.

Frau Petra Kaiser ist für unsere Homepage www.hilfe-fuer-kinder.de verantwortlich und informiert laufend über die neuen Projekte. Die Arbeit in Temesvar leite ich – Mechtild Gollnick – als Beauftragte des Vereins. Da ich in Temesvar lebe, erfahre ich direkt vor Ort, wo Hilfe dringend gebraucht wird, gebe die Spenden dann gezielt und zweckgebunden weiter und kontrolliere ihre Verwendung. Mein Mann Hubertus Gollnick hat diese Hilfstätigkeit aufgebaut, und ich führe sie seit seinem Tod (Dez.2004) allein weiter.

Jede Spende erreicht die Bedürftigen ohne jeden Abzug; alle Verwaltungskosten trage ich selbst.

Viele Projekte haben sich seit Jahren und auch diesmal bewährt und sollen 2007 fortgeführt werden, z.B.:

  • Verbesserung der Verpflegung von Kindern (v.a. durch zusätzliches Obst, Gemüse und Milchprodukte) in 9 Kinderheimen und Tagesstätten, 3 Stationen der Kinderkliniken, 2 Ganztagskindergärten in armen Stadtteilen und 1 Suppenküche für Straßenkinder und Obdachlose.
  • Bekleidung, Schuhe, Schulmaterial, Spiel- und Malsachen für Kinder,
  • Kochkurse für Heimjugendliche und Sonderschüler (in diesem Jahr 14 Kurse!) als Vorbereitung auf ihre spätere Selbständigkeit,
  • Musische Freizeitprojekte („Singen mit Gitarre“, „Heimjugendliche musizieren“, Kunst-Therapie)
  • Spiel- und Sportfeste,
  • Ferienlager und Freizeitaktivitäten für Kinder aus Heimen und armen Familien,

  • Feiern und kleine Geschenke zu Ostern und Weihnachten und am „Tag des Kindes“,
  • Unterstützung des Kriseninterventionsheims, das je 8 behinderte Kinder aus Problemfamilien 2 Wochen lang betreut, um die Eltern zu entlasten,

  • Nähkurse für alleinstehende junge Mütter und für AIDS-infizierte Mädchen (in diesem Jahr bekam ich auch 13 Nähmaschinen aus Deutschland und Holland für Nähkurse in Kinderheimen und viele Stoffe und Nähmaterial),
  • Unterstützung der Absolventen der Erzieherfachschule, die in Heimen arbeiten und schlecht bezahlt werden (mit 3x im Jahr 50,-Euro oder monatlich 15-50 Euro)

  • Werkzeuge und Kleinmaschinen für die Tischlerwerkstatt im Kinderheim in Gavojdia (Extraspende eines deutschen Hilfsvereins), damit die Jugendlichen die Holzbearbeitung lernen können,

 in diesem Jahr:

  • Geburtstagsfeiern für Heimjugendliche: Jeder Jugendliche bekam 30 RON (etwa 8,50 Euro) für eine persönliche Feier, fühlte sich gewürdigt und lernte, seine Ausgaben zu planen und abzurechnen.
  • Ausstattung eines Lehrraums mit 8 Computern (Spende aus Holland) in einem Jugendwohnheim in Temesvar,
  • Lebensmitteltüten für bedürftige Familien zu Weihnachten,

  • Armenküche der orthodoxen Kirchengemeinde Mehala, für die mein holländischer Partnerverein „Hulp aan Roemenie“ in Doetinchem monatlich 200,-Euro spendete.

 

 in 2007 möchte ich noch weitere 1 – 2 Armenküchen unterstützen, weil sie sehr Bedürftigen helfen.

 



Entwicklungs- und Ausbildungsförderung für  benachteiligte Kinder und Jugendliche:

Viele Kinder und Jugendliche aus armen Familien in Rumänien sind benachteiligt, weil sie von ihren Eltern kaum Spielzeug, wenig Lernanstöße und keine Hilfe bei den Hausaufgaben bekommen können. Sponsoren haben geholfen, solche Kinder zu fördern:

  • Für 5 Klein- und Vorschulkinder bezahlten Sponsoren die Kinderkrippe oder den Ganztags- oder Wochenkindergarten. (2 der Kinder sind vom Spielzeugreichtum und der vielen Zeit und Zuwendung der Erzieherinnen so begeistert, dass sie am liebsten auch samstags und sonntags in den Kindergarten gingen.)
  • 3 Projekte zur Alphabetisierung und Hausaufgabenbetreuung von Roma- und Straßenkindern konnten dank einer großen Extraspende besonders gefördert werden.

  • 3 Organisationen, die Kinder aus armen Familien nach der Schule betreuen, konnten Schulmaterial, Spielsachen, Bälle, eine Tischtennisplatte etc. kaufen und den Kindern mittags einen Imbiss geben.
  • 3 Ferienmaßnahmen für Kinder aus Armenvierteln und abgelegenen Dörfern erhielten eine Unterstützung,
  • Ältere Heimjugendliche, die noch in Ausbildung sind, bekamen Schulbücher und
  • 5 begabte Jugendliche aus sozial schwachen Familien Studienbeihilfen.

 

 2007 möchte ich noch weiteren armen Kindern den Kindergartenbesuch ermöglichen.

 



Ehemalige Heimjugendliche, die nach ihrem Schulabschluss aus dem Kinderheim entlassen wurden, sind oft unzureichend darauf vorbereitet, selbständig zu leben und mit ihrem Lohn zu haushalten. Mit Spenden konnte ich:

  • Ein Wohnheim und „Betreute Wohnungen“ für etwa 60 heimentlassene Jugendliche unterstützen,

  • die Mietkosten für eine 2-Zi-Wohnung für 4 Mädchen für ein Jahr finanzieren und
  • 2 ehemaligen Heimjugendlichen, die noch zur Schule gehen und nebenher nicht genug verdienen können, einen monatlichen Zuschuss zu ihren Lebenshaltungskosten geben.

Hilfe für Hochwasseropfer:

Seit dem verheerenden Hochwasser in Westrumänien im April 2005 konnte „Hilfe für Kinder“ für den Kindergarten und Familien im Dorf Otelec, das besonders schwer betroffen war, Spenden von insgesamt 30.000,-Euro bereitstellen, besonders für:

  • Schaufeln, Spaten und Äxten für über 50 Familien für ihre Aufräumarbeiten,
  • 900 Obstbäume, weil fast alle Bäume durch die wochenlange Überschwemmung der Gärten abgestorben waren,
  • 120 Öfen, damit die Familien kochen und ihre neuen Häuser, die mit staatlicher Hilfe gebaut wurden, heizen können,
  • 40 Sanitäreinrichtungen und viele Wandfliesen.
  • Für den Kindergarten, den ich 2005 renovieren und neu einrichten ließ, wurde in diesem Jahr ein zusätzlicher Raum mit Betten, Matratzen und Bettdecken etc. für den Mittagsschlaf der Kinder ausgestattet.
  • Die Feldküche, die warme Mahlzeiten für Hochwasseropfer, freiwillige Helfer und alle Kindergarten- und Schulkinder kochte  erhielt Geld für Lebensmittel.

 2007 möchte ich das Mittagessen für die 20 Kindergartenkinder weiter finanzieren und weitere 500 – 1.000 Obstbäume für hochwassergeschädigte Familien kaufen.

 

 




Unterstützung bedürftiger Familien:

Die Not vieler Familien in Rumänien ist nach wie vor bedrückend. Besonders schwer ist das Leben für Familien mit vielen Kindern, mit kranken oder behinderten Kindern oder Eltern, für Arbeitslose und für alleinstehende Mütter.

Viele Familien wohnen sehr ärmlich, beengt, in Kellerwohnungen, ohne fließendes Wasser. Kürzlich besuchte ich Familien, die sich neben einer Wohnsiedlung schäbige Hütten aus Blech, Holz und Plastikfolien gebaut hatten und darin mit mehreren Kindern leben.
Die Mietkosten (ab 100 Euro für eine 1-Zi-Wohnung, ab 150 Euro für 2 Zi) sind für viele Familien unerschwinglich, wenn man bedenkt, dass die meisten Löhne 7-8mal niedriger sind als in Deutschland. Leider gibt es zu wenige billige Sozialwohnungen.

  • Ich bin sehr dankbar, dass ich auch in diesem Jahr wieder 35 Familien jeden Monat mit einer Patenschaft von 25-100 Euro unterstützen und vielen weiteren gelegentlich und in besonderen Notfällen Geld für Lebensmittel, Bekleidung, Medikamente, ärztliche Behandlungen, Schulmaterial und Fahrtkosten, zu freudigen und traurigen Anlässen, zu Ostern und Weihnachten etc. geben konnte.

 

 Für 2007 suche ich noch Sponsoren für Familienpatenschaften.

 

 

  • 20 Familien erhielten einen Zuschuss zum Kauf von Brennholz, damit sie im Winter wenigstens einen Raum heizen können.
  • 2 Familien, die bisher nur eine Toilette im Hof und Wasser aus einem Brunnen hatten, konnten Wasserleitungen legen und ein einfaches Bad im Haus einrichten.
  • Für 3 andere Familien mit Kindern oder Behinderten, die bisher ihre ganze Wäsche mühsam mit der Hand waschen mussten, konnte ich Waschmaschinen kaufen.

 

Herzlichen Dank allen Spendern, die in diesem Jahr benachteiligten Kindern und Familien in Rumänien geholfen und ihr schweres Leben erleichtert haben!

 

 

 

Auch nach dem EU-Beitritt Rumäniens am 1.1.2007 werden viele Kinder und Familien hier noch lange Zeit in Not und Elend leben und auf Hilfe hoffen.


Ich wünsche mir von Herzen, dass ich auch 2007 zahlreiche Spenden erhalte, um bedürftigen Kindern und Familien in Rumänien helfen zu können.

 



Mechtild Gollnick


Darauf können sich alle Spender verlassen:

  • Jede Spende wird ohne jeden Abzug für soziale Zwecke verwendet.
  • Konkrete Wünsche und Zweckbestimmungen werden strikt beachtet.
  • Jeder Spender erhält von mir einen Verwendungsnachweis und von unserem deutschen Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ Heinsberg eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt.

Immer wieder erreichen uns Spenden, die wir nicht zuordnen können. Bitte geben Sie auf den Überweisungen Ihre Adresse an, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung unaufgefordert zuschicken können. Wenn Sie keine Spendenbescheinigung haben möchten, schreiben Sie dies bitte als Vermerk auf die Überweisung. So können wir sicher sein, dass wir Sie nicht vergessen haben.

Viele weitere Informationen im Internet:
www.hilfe-fuer-kinder.de

„Hilfe für Kinder e.V.“ Heinsberg
Spendenkonto: Postbank Köln
Konto-Nr. 71650508, BLZ 37010050

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